Fördern Sie das Gemeinschaftsgefühl mit Social Software
Eine einheitliche Definition des Begriffs Social Software gibt es bis dato nicht. Jedoch haben Systeme, die sozialer Software zugeordnet werden können, immer einen gemeinsamen Nenner: Sie dienen dem Aufbau und der Pflege von Gemeinschaften und zwar vorrangig über das Internet. Zudem entwickeln sie sich bis zu einem gewissen Grad selbstorganisiert, d.h. alle formenden aber auch einschränkenden Einflüsse gehen von den Personen der Gemeinschaft selbst aus.Eine Möglichkeit soziale Software zu strukturieren, bietet die Zuordnung verschiedener Funktionen. So kann Social Software im Internet sowohl im Rahmen des Informationsmanagements (Suche, Bewertung und Verwaltung), des Identitätsmanagements (Selbstdarstellung) als auch des Beziehungsmanagements (Aufbau, Abbildung und Pflege von Kontakten) zum Einsatz kommen. Unter sozialer Software sind also alle webbasierten Anwendungen zu verstehen, die diese Bereiche unterstützen.
Als Form der gemeinschaftlichen Kommunikation ist auch im Kontext von Social Software eine Herausbildung von gewissen sprachlichen, formalen und technischen Vereinbarungen und Normen (z.B. Emoticons) in den Gruppen und Subgruppen üblich.
Bekannte Anwendungsbeispiele für soziale Software neben Blogs und Wikis sind u.a. Instant Messaging, Soziale Netztwerke, virtuelle Welten oder Webforen.












